Nimm deine Angst an der Hand und lebe dein Leben! #2

Nimm deine Angst an der Hand und lebe dein Leben! #2

Wir waren stehengeblieben bei der Wahrnehmung, dass die Verantwortung bei dir liegt. Dass du es in der Hand hast. Hier möchte ich fortfahren. Falls du den ersten Teil nicht gelesen hast, dann findest du ihn hier: Nimm deine Angst an der Hand und lebe dein Leben! #1

Wenn wir erkannt haben, dass die Kraft unsere Themen zu transformieren in uns selbst liegt, dann ist viel Kraft zurückgekehrt. Zu dir!

Wir bekommen immer nur diese Themen mit auf den Weg, mit denen wir selbst „fertig“ werden. Das ist ein Grundsatz, wie ich das fühle.

Wenn wir nun mit dem Thema Angst arbeiten, ist das tiefe Wahr- und Annehmen nur der erste Schritt. Gelingt er, dann ist schon ganz viel verarbeitet, du hast dann eine Angst, oder mehrere bewußt wahrgenommen und integriert. Sie arbeitet nicht mehr versteckt im Geheimen, und treibt da ihr Urwesen. Aber da, ist sie meistens dennoch.

Manchmal löst sie sich auch schon einfach mit dieser Möglichkeit. Du bist eingeladen es dir vorzustellen, dass sie sich einfach lösen kann. Hast du es schon mal erlebt, dass sich etwas einfach wie von Zauberhand löst? Ja gut, dann erinnere dich daran und arbeite so mit deinem Bewusstsein, mit dem was du für möglich hältst. Das ist ein wichtiger Schritt.

Das was wir nicht für möglich halten, können wir weder in unser Leben ziehen noch sehen oder wahrnehmen, geschweige denn zulassen.

Ich möchte dir nun ein paar wertvolle Tools, Impulse und Inspirationen geben, die dich optimal unterstützen sollen, im Umgang mit deiner Angst.

Du bist mehr als deine Angst

Ich liebe es mit Aspekten zu arbeiten. Wir haben viele Anteile in uns. Unser Inneres Kind, unsere Angst, unsere Essenz …usw. Spür mal hinein, wen oder was du da alles wahrnimmst. Stell dir vor, alle Anteile kommen in einen Raum und du nimmst dir Zeit sie zu beobachten, wie von oben oder außen. Einfach wahrnehmen. Wie reden sie miteinander, wer hat das Sagen, wie werden Entscheidungen getroffen. Nimm es spielerisch wahr, wie ein Theaterstück das du dir ansiehst.

Wozu das Ganze? Weil es deine Wahrnehmung öffnet und bewußt macht, dass du viele Aspekte in dir trägst. Du bist nicht nur deine Angst, oder dein Inneres Kind, du hast vieles in dir. Du wirst erkennen, dass es immer wieder mal unterschiedliche Anteile sind, die die Führung übernehmen. Meist, sind ein bis 2 Anteile besonders laut oder im Vordergrund. Finde heraus welche es bei dir sind. Nimm es wahr, es wird dir bald sehr hilfreich sein – bei deinen nächsten Schritten.

Die Angst ist dein Freund

Lass die Angst, lass alle Anteile von dir, deine Ratgeber sein. Dieses Bild liebe ich. Ich setzte mich dann in den Raum mit allen Anteilen, ich sitze im Schneidersitz und höre ihnen zu. Ich höre sie an. Sie dürfen sich melden, herumtoben, weinen, schreien…sie dürfen sich zeigen und da sein (Erinnerung: die Übung in Teil 1 macht genau dieses Feld auf.) Also wenn ich alle angehört habe, dann kommt der nächste Schritt.

Erkenne deine Angst in der Tiefe

Wenn du deine Aspekte wahrnimmst, dann schau mal auf die, die in der jeweiligen Situation die meiste Aufmerksamkeit brauchen: Wer ist das? In unserem Bsp ist es jetzt die Angst. Dann ist es wirklich wichtig, sie in der Tiefe wahrzunehmen, zu ergründen um bewußt zu werden: Was ist meine Angst in der Tiefe. Und ich meine wirklich: in der Tiefe.

Wenn wir zum Beispiel Angst haben alleine zu sein, ja gut, was heißt das wenn ich tiefer gehe? Wovor habe ich Angst wenn ich alleine bin? Davor nicht dazuzugehören? Okay, nächste Schicht, wahrnehmen, annehmen und durchatmen, wovor habe ich Angst wenn ich nicht dazugehöre? Ich  habe Angst davor abgetrennt zu sein von allem Leben? usw. In letzter Konsequenz ist es oft eine Angst zu sterben. Sie ist aus alten Geschichten, Erlebnissen und Urängsten. Es ist nicht wichtig zum Ursprung zurückzugehen. Glaube mir, da vergehen Jahre. Es ist wichtig es wahrzunehmen und es klar zu haben: Darum geht es. Wenn mein Partner als Bsp jetzt geht, dann habe ich Angst zu sterben. Das ist es. Die Kernaussage.

Realitätsbezug herstellen

Ich ziehe mich zurück und gehe quasi in Klausur. Ich ziehe mich in einen „leeren Raum“ zurück. Ich verbinde mich mit meiner inneren weisen Führung und öffne mich für ihre Energie und Botschaften (wie immer ist es wundervoll und ausreichend die Intention zu setzen) Dann gehst  du her und prüfst die gegenwärtige Situation. Ist die Angst angemessen, adäquat? Ist sie in einem stimmigen Zusammenhang mit dem was gerade passiert? Ist die Angst in dieser Geschichte ein weiser Ratgeber?

Was sagen die anderen Anteile. Du spürst nochmal in das Feld und fühlst alles zusammenfließen aus einer übergeordneten Ebene. Du ziehst Bilanz. Verbinde dich mit deiner inneren Führung und spür aus dieser Ebene heraus was der nächste Schritt ist. Und bitte wirklich nur der nächste Schritt. Sonst schreit die Angst wieder auf. Schau was ist zu tun. Jetzt. Heute.

Was ist der Schritt den du aus deiner Inneren Führung heraus tun möchtest.

Vertrau ihr! Sie ist die weise Instanz in dir! Vertrau deinem Bauchgefühl. Wo du Weite und Entspannung fühlst ist es gut. Es kann sich schon herausfordernd anfühlen, aber die Stimmigkeit zu fühlen ist wichtig.

Nimm die Angst bei der Hand

Nun geht es darum zu handeln. Take action. Du hast dich entschieden was gut für dich ist und wo dein nächster Schritt hinführt. Nun, dann ist es Zeit ihn zu gehen. Du bleibst in der tiefen inneren Verbindung mit deiner Führung und gehst deinen Schritt. Du nimmst deine Angst an der Hand, wie ein kleines Kind das du über eine wild befahrene Straße begleitest, du nimmst sie bei der Hand, sprichst liebevoll mit ihr und gibst ihr Mut und dann gehst du.

Weil du weißt dass es für dich stimmig ist. Du weißt du wirst nicht sterben. Du weißt deine Angst malt dir Horrorszenarien vor. Du gehst. Weil du fühlst es ist dein Leben, es ist Zeit es zu leben. Lass dich führen. Bitte das Universum um Hilfe und öffne dich für deine Weg und deine Seelenessenz.

Du machst die Erfahrung, das du deine Angst aushältst, dass du durchgehen kannst und Überraschung: Dass sie kleiner wird, wenn du ihrem Ratschlag nicht folgst. Sie beginnt sich zu lösen, kommt ins Licht deines Bewusstseins und beginnt sich zu transformieren. Sie verliert an Kraft. Und eines Tages stehst du da und fühlst: du bist frei. Das Thema hat sich gänzlich aus dem Feld – aus dir gelöst. Frei. Weit. Offen. Es ist ein genialer & wundervoller Moment – aus eigener Erfahrung.

Wenn du Fragen hast nur zu!! Nimm deinen Mut und geh los. Es lohnt sich. Ich werde nicht müde es zu sagen! Wirklich! Wir wachsen und dehnen uns aus. Was hat dich berührt in diesem Artikel, was hat dich innerlich wirklich erreicht. Please share it here!

Alles Liebe

Karin

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