#souljourney | Über Korfu, meine Träume, meine innere Reise und das Ankommen…

#souljourney | Über Korfu, meine Träume, meine innere Reise und das Ankommen…

Heute morgen beim Chai trinken und aus dem Fenster schauen, ich genieße die ersten 30 Minuten des Tages immer sehr bewußt, hatte ich seit langem wieder den Impuls zu schreiben. Meine innere und äußere Reise zu teilen. Ich folge gerne meinen Impulsen ohne sie aufzuschieben. Nun sitze ich und spüre nach, fühle die Worte und die Botschaften kommen. Spüre meiner Reise nach… meinen Visionen und meinem Ankommen in mir.

 

Diese Wochen sind sehr intensiv für mich. Wenn wir eine klare Intention in uns fühlen, fassen und hinausgeben in die Welt, indem wir konkrete klare Schritte setzen, beginnt das Feld intensiv zu arbeiten. Ich habe das schon oft so erlebt und finde es im Großen & Ganzen tatsächlich auch sehr wundervoll, wenn auch einzelne Phasen oft sehr herausfordernd sind. Warum fragst du dich? Weil uns das Feld alles zeigt, weil uns in uns alles bewußt wird und sichtbar gemacht wird, dass uns abhält davon, das zu leben wonach wir uns sehenen. Alles was uns in uns, an Glaubensätzen, alten Mustern und negativen Bildern, davon abhält in unserer Intention bereits lebendig zu sein. Das wird sichtbar. Vollständig bewußt.

 

Wie ein Naturgesetz. Die Tore öffnen sich und die dunklen Ecken, in die wir normalerweise nicht so gerne schauen werden fühlbar und sichtbar. Wir navigieren am Besten hindurch, indem wir mit unserer Intention verbunden bleiben und fühlen was zu fühlen ist, sehen was zu sehen ist und uns bewußt machen, was da noch für alte Begrenzungen in uns schlummern und kräftig verhindern. Es ist so gesehen eine totale Herausforderung & goldene Zeit gleichermaßen.

 

Wir machen uns innerlich bereit, uns zu befreien von alten Begrenzungen und öffnen uns tiefer für unser wahres Sein. Es ist die Grundlage, dass wir uns innerlich verändern, um äußerlich etwas Neues zu leben, in unser Leben zu ziehen. Anders geht es nicht. Von Innen nach Außen, fühle ich, geht der goldene Weg.

 

Meine persönliche #souljourney sieht gerade genau so aus. Meine Intention & Vision, mein Korfu Projekt, macht es tatsächlich in gewisser Weise notwendig, einiges an Ballast und alten Beschränkungen aus meinem Feld loszulassen, um mich in diese Vision ausdehnen zu können, die gefühlt durch mich erst geboren wird und auch für mich noch nicht kristallklar ist.

Das macht die Sache herausfordernd und aufregend. Ich lasse gerade viel los. Physisch, emotional & energetisch. Innen wie Außen. Ich sehe in meine dunklen Kammern und es macht mich teilweise auch oft traurig und sprachlos, was ich da sehe. Alter Schmerz kommt hoch, will gefühlt werden & gesehen werden. Alte Not nicht genug zu sein und es nicht zu schaffen zeigt sich und darf ziehen. Alte Erinnerungen tauchen auf und mir wird so vieles plötzlich ganz klar. Es fallen mir Schuppen von den Augen. Ich bin in Watte gehüllt. Liebevoll & geborgen und ich gehe im Vertrauen. Jeder Schritt ist neu. Und ich fühle der Boden entsteht erst unter mir, während ich den Schritt mache. Ist tatsächlich ganz neu – ungewohnt – und wie ein tiefer Geburtsprozess.

 

Ich habe ja schon 3 Kinder bekommen, und weiß daher wovon ich spreche. Anfangs sieht man ja noch nichts von der Schwangerschaft, es ist eine leise Ahnung und ein Gefühl…das zur Gewissheit wird. Dann kommt Klarheit & Bewußtsein, es ist soweit, in mir wächst neues Leben. In den nächsten Monaten, die mir oft unendlich erschienen sind, heißt es geduldig sein. Das Leben wächst fühlbar physisch und ist doch noch so ungreifbar verborgen. Oft auch unvorstellbar. Klar, wenn der Bauch dicker wird ist es fühlbar, es kommt etwas Neues, ein neues Lebewesen kommt auf die Erde und gleichzeitig ist es total unvorstellbar, besonders beim ersten Kind.

 

Die letzten Wochen sind am Intensivsten und dann geht es los. Wehen werden anfangs leicht fühlbar und brechen dann mit einer Intensität über uns herein, dass uns Hören & Sehen vergehen kann. Wir sind in ein Wellenbad geworfen und es ist wundervoll einfach weiter zu atmen. Immer weiter. Ein & aus. Die Welle zu reiten, mit ihr zu fließen und auf ihr zu surfen. Wenn wir gegen diese Wellen kämpfen, dann wird es mühsam und wirklich anstrengend. Das Beste, aus meiner  persönlichen Geburtserfahrung heraus ist, zu atmen, zu vertrauen und mich gänzlich hinzugeben, mich fallen zu lassen. Es geht gefühlt ab einem gewissen Punkt auch nicht anders, so habe ich es zumindest erlebt. Der Schmerz geht tief, die Wellen kommen schnell und intensiv …. ein lebensveränderndes Erlebnis. Ich bin gerade sehr dankbar diese Erfahrung bereits gemacht zu haben. Das hilft mir jetzt gerade ungemein.

 

Ich gebäre momentan kein Kind. Ich gebäre eine Vision. Ich fühle es wie eine Geburt. Meine eigene Neugeburt, und gleichzeitig die Geburt einer Vision, eines Projekts, das – wie alle anderen Projekte auch, im Himmel entstanden ist, vorhanden ist und nun auf die Erde kommt. Soweit zu meinem Innen.

 

Im Außen ist mein Leben dabei sich grundlegend zu verändern. Ich bin dabei meine Kisten zu packen. Ich miste aus, lasse ganz viel los, und es fühlt sich wundervoll befreiend an. Neuer Raum, neue Leichtigkeit und es darf nur mehr bleiben, was mir tatsächlich entspricht & gut tut. Ratz fatz. Ich bin im Fluss. Meine Tochter ist etwas besorgt: „Ich weiß nicht ob das gut ist Mama, wenn du fast alles weg gibst.?“ Aber sie unterstützt mich sehr liebevoll & tatkräftig. Meine Kinder sind das größte Geschenk und ich bin sehr, sehr dankbar sie zu haben in meinem Leben.

Also Kisten packen, wohin sie kommen werden steht noch gar nicht fest, nur das ich Ende Mai aus dieser Wohnung ausziehe. Das ist gut so. Ich fühle vertrauen. Ein Teil meines Hab und Gutes ist schon auf Korfu. Ich werde an beiden Orten leben, wohnen und sein. Ich werde pendeln. Im Moment ist es so das Beste & Sinnvollste. Ich habe auf Korfu eine Haushälfte gemietet im Honigtal in Agios Georgios, unweit vom Atman Grundstück und 10 Fußminuten vom Meer entfernt. Sehr aufregend kann ich nur sagen. Das Haus hat einen feinen Garten und ist einfach für den Übergang.

 

Ich merke das jeder Schritt in mein Projekt alte Grenzen sprengt und Themen hochbefördert. Ich lerne Griechisch. Das brauche ich auch echt. Ich lerne klar und selbstbewußt aufzutreten und mich nicht über den Tisch ziehen zu lassen, was gar nicht so einfach ist – geht es doch um den Kontakt mit Arbeitern. Nix esoterisches, nichts psychisches – hard facts. Bodenhaftung. Ich als Frau, alleine, mit dem großen Grundstück … Ich werde wahrgenommen – sagen wir es mal so. Agios Georgios ist im Winter ein sehr kleines Dorf. Ich lerne meine Grenzen zu behaupten, am Grund und natürlich auch gleichzeitig innerlich. Ich erfahre wie es ist beinhart zu verhandeln. Ich habe hier Menschen die mich sehr unterstützen, mich quasi coachen, und die mir beibringen was die stimmigen Preise hier sind, wie verhandelt wird mit allem was dazu gehört. Ich bin sehr froh über diese so wertvolle Unterstützung. Ein Geschenk des Himmels. Ich fühle ich habe viel zu lernen. Ich fühle mich bereit – meistens zumindest.

 

Ich habe nun das Grundstück eingezäunt, mir wurde versichert das ist unumgänglich, Nachbarschaftsstreitigkeiten enden hier oftmals in recht heftigen Auseinandersetzungen oder vor Gericht. Da ist es besser die Grenzen von Anfang an klar zu ziehen. Das habe ich nun gemacht. Wenn ich am Montag wieder nach Korfu fliege, bekomme ich nun einen Schlüssel. Das fühlt sich wunderschön an. Dann wurde das Grundstück noch gerodet, bis auf die 103 Olivenbäume natürlich. Das war wichtig, weil alles so zugewachsen war, das viele Stellen gar nicht begehbar waren. Nun kann ich in Ruhe überlegen und hinspüren wo das Haus stehen soll…. das ist der nächste Schritt. Ich bin gerade dabei mit einem griechischen Architekten Pläne zu entwerfen, gestalten und kreieren.

 

Ich bin momentan gefühlt auf der Brücke in der Mitte, das Alte ist zurückgelassen, nicht mehr stimmig und das Neue noch nicht so ganz greifbar aber bereits fühlbar. Sehr spannend gerade und ich darf an dieser Wegstrecke mein Vertrauen ordentlich vertiefen.

 

Wenn du weiter Interesse hast an meinem Korfu Projekt, dann kannst du dich hier in meine Liste eintragen lassen und bekommst 1 -2 x pro Monat Emails von mir zum aktuellen Stand, Neuigkeiten und Mithilfemöglichkeiten. Ich freue mich wenn du so in gewisser Weise Teil des Projektes wirst und bist. Ich freue mich über Unterstützung in Form von guten Gedanken & innerlichem mitgehen, mitbegleiten.

 

Alles Liebe zu dir

 

Karin

4 Comments
  • elisabeth molnar
    Posted at 23:42h, 02 März Antworten

    fantastisch karin, danke fürs teilen 💕ich trage seit jahren ein projekt in mir…..dass im außen noch nicht sichtbar ist und du bist nun schon mitten drinnen, gratulation 👏🙏und verneigung 💕

    • Karin Nikbakht
      Posted at 19:38h, 06 März Antworten

      Liebe Elisabeth, so schön!! Ich freue mich wenn du Impulse bekommst durch meine Worte und ich bin jetzt schon gespannt auf dein Projekt!! Bleib dran…. es lohnt sich!! alles Liebe zu dir

  • lisa anna
    Posted at 20:38h, 08 April Antworten

    ******so viel LIEBE und MUT dazu und hinschauen und spüren und TUN! danke Karin für dich! als inspiration und Quelle-in sich zu gehen und zu fliessen-fliessen zu lassen*****

    in verbundenheit,
    lisa

    • Karin Nikbakht
      Posted at 07:07h, 09 April Antworten

      Liebe Lisa,

      Danke!! für deine Worte… ich freue mich sehr über sie… alles Liebe zu dir!

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